Teilnehmer der Exkursion in den Schlossarkaden

 

Auf Einladung der Schlossarkaden-Geschäftsführerin, Roswitha Girdler und dem „Förderverein Eiszeitkunst“ besuchten zwei interessierte Gruppen (knapp 30 Personen) des Kreisseniorenrates Heidenheim die hochkarätige Ausstellung.

Diese hatte Premiere in Brüssel und wird nun in Heidenheim gezeigt. In zwei versierten Führungen durch Ingeborg Schestag und Holger Müller erfuhren die Ausstellungsbesucher Einzelheiten über die ältesten figürlichen Kunstobjekte, Musikinstrumente und geschnitzte Schmuckstücke der Menschheit.

Besonders das Modell des riesigen Mammuts von dem sich die damaligen Menschen ernährten, beeindruckte ungeheuer. Die damalige Lebensweise der unzähligen Tiere und Menschen wurde erklärt. Für die Jäger war das Mammut ein sehr wertvolles Tier; es lieferte Fell für Zelte und Kleidung, Knochen für Werkzeuge und Waffen sowie Elfenbein für Kunstwerke. Die Fundstücke aus dem Lone- und Achtal sind aus Mammutelfenbein in aufwändiger Kleinarbeit von den Eiszeitmenschen zu Kunstwerken wie „Löwenmensch“, „Venus“ „Pferdchen“ und weiteren Tierfiguren sowie Schmuckstücken und Perlen geschnitzt worden.

Beeindruckend zeigten Elfenbeinschnitzer anschaulich die schwierige Bearbeitung eines Mammutelfenbeins, welches heute aus Sibirien – dem ehemaligen Verbreitungsgebiet - eingeführt wird. Rohelfenbein sieht aus wie ein Stück Holz und hat ein ordentliches Gewicht.