Presseinformation für „im Blick“ – 07.04.2019
Vortragsreihe im März 2019 des DRK in Kooperation mit dem KSR Heidenheim
„Gemeinsam statt Einsam“


Mit drei aufrüttelnden Vorträgen konnten viele Interessierte beeindruckende Informationen über die Situation der Senioren erfahren. Das Thema des 1. Vortrages befasste sich mit der Demografie „Die geburtenstarken Jahrgänge werden alt – was heißt das jetzt konkret?“. Der Demografiebeauftragte des Landes BW, Thaddäus Kunzmann sprach über die künftige Problematik der geburtenstarken Jahrgänge in Bezug auf Finanzen, Versorgung, Wohnformen und Pflege.

Im zweiten Vortrag wurde die „ethische Relevanz von Patientenverfügungen“ vom Chefarzt, Dr. Andreas Schneider und Manfred Kiss, Ethikrat des Klinikums HDH behandelt. Dabei wurde der Inhalt der Patientenverfügung kritisch unter die Lupe genommen, da für behandelnde Ärzte nicht immer klar der Wille des Patienten zu erkennen ist. Es gibt keine einheitlichen gültigen Texte von Patientenverfügungen, die das ärztliche Spektrum abdecken. Besonders wichtig ist auch die Aktualität der Niederschrift.

Der dritte Vortrag befasste sich mit dem Thema „Pflegegrade – Pflegequalität … das ist die Realität“. Diese wissenschaftliche Studie wurde im Auftrag des Sozialministeriums des Landes BW von Prof. Dr. Albert Brühl, Hochschule Vallendar unter Mitwirkung einer erfahrenen Pflegekraft in den drei Einrichtungen der DRK Pflegeheime durchgeführt. Zeiterfasser waren Schüler des sozial-wissenschaftlichen Gymnasiums der Maria-von-Linden-Schule, Heidenheim. Diese Studie ergab, dass die Einstufung der Pflegegrade nicht immer dem jeweiligen Zeitaufwand gerecht werden.

Der KSR Heidenheim begrüßt die aufgeschlossene, konstruktive Zusammenarbeit und Vernetzung mit dem DRK HDH und allen anderen Institutionen des Kreises.

 

Th. Kunzmann Dr. A. Schneider / M.Kiss Prof. Dr. A. Brühl